Wie wäre es denn mit… einer Mercedes electric drive B-Klasse (B250e)

Welches Auto ist für mich das richtige?
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MineCooky
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Wie wäre es denn mit… einer Mercedes electric drive B-Klasse (B250e)

Beitragvon MineCooky » Samstag 5. November 2016, 17:53

Wie wäre es denn mit einer Mercedes electric drive B-Klasse (B250e)?


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Am Wochenende vom 28. bis zum 30. Oktober hat mir dankenswerter Weise S&G Pforzheim Mercedes electric drive B-Klasse zur Verfügung gestellt.

Meine doch gemischten Gefühle und Erlebnisse möchte ich hier mit Euch teilen und etwas über das Autos erzählen und auch darauf ein gehen, wie Mercedes mit der electric drive B-Klasse um geht und warum ich sie beim besten Willen leider nicht empfehlen kann.


Der erste Eindruck,

der war richtig gut. Man hat sich Mühe gegeben, dass die electric drive B-Klasse schön aussieht. Nicht nur außen gibt es die Spiegel und die Kühlerleisten in electric Blue, auch innen hat man dies weitergeführt. Viele Nähte sind mit blauem Faden, was auf schwarz richtig gut aussieht und auf den Fußmatten beim Fahren und Beifahrer ist schön 'electric drive' aufgestickt.
Die Verarbeitung ist wie man es von einem Premiumhersteller wie Mercedes erwartet, einwandfrei. Aber auch hier wird man, von zig Knöpfen erschlagen und warum ich bei einem Key-Less-System den Schlüssel in das 'Schloss' stecken und drehen muss, erschließt sich mir nicht.
Ein schönes Zitat eines Bekannten als er das sah 'Das ist das Schöne am Key-Less, dass man da einen Schlüssel braucht'


Nun fährt man aber erst mal vom Hof mit seinem Stern

und stellt fest, das die eletrische B-Klasse nicht rekuperiert, das heißt beim Bremsen die Energie wieder zurück in den Akku holt. Okay, das ist ja logisch, der Akku ist voll, wo soll sie denn was speichern, wenn sie es zurück holt. Die Anzeige also mal im Auge behalten.
Nach so etwas 10 Kilometer gekuckt, wie voll der Akku mittlerweile ist. Super Sache, der hat ja noch gar nichts verloren. Nach weiteren 10 Kilometer kam mir das aber doch etwas komisch vor, dass er immer noch Rand voll ist und nicht rekuperiert. Glücklicher weise stand ich da an einer Ampel und konnte mir das mal genauer ansehen.

Lenkrad.jpg
Lenkrad.jpg (2.44 MiB) 539 mal betrachtet


Der linke Tacho zeigt mir, wie schnell ich fahre, das Display in der Mitte zeigt mir je nach dem, was ich so an den vielen Hebel rumdrückt, allerlei Sachen vom aktuellen Verbrauch bis zu einer Digitalen Geschwindigkeitsanzeige. Der Tacho rechts zeigt mir, ob ich im Moment Strom (Gas) gebe oder die eletrische B-Klasse rekuperiert. Nun wird's aber kompliziert und, für mich zumindest, etwas seltsam.
Das sind zwei Akku-Anzeigen, die linke hat ein schönes Akkubildchen, sieht aus wie der 12V-Block und bei der rechten steht 'e-cell'. Also klare Sache, links seh ich was der 12V-Block macht und rechts wie voll der 28kWh-Akku ist. Der, mit dem ich letztendlich auch fahre. Pustekuchen, es ist genau anders rum.
Links die gesuchte Anzeige zum Füllstand der großen Akkus und rechts eine Info zum 12V-Block. Ist zu Beginn etwas komisch, aber das weiß man ja dann.

Noch nicht geklärt ist aber, warum die eletrische B-Klasse nicht rekuperiert. Das hatte ich dann aber auch raus bekommen, wie es das auch für den Smart ED gibt, hat sie Rekuperationswippen. Das sind zwei Wippen hinter dem Lenkrad, wie man das bei Verbrenner schon gesehen hat, der damit hoch und runter schaltet. Damit kann ich 3 Stufen einstellen, entweder, dass die eletrische B-Klasse gar nicht rekuperiert oder das sie nur rekuperiert, wenn sie auf ein Auto zu rollt und das Radar fest stellt, dass man immer näher kommt oder man stellt sie in die Stufe, mit der die eletrische B-Klasse rekuperiert, sobald man vom Gas geht.
Leider merkt sich die eletrische B-Klasse nicht, was man einstellt und man muss das nach jedem Neustart wieder so einstellen wie man das will, wenn man nicht das Radar nutzen will sondern immer rekurperieren.
Mit ihren 180PS ist ordentlich Leistung da um zu bremsen/rekuperieren. Da sie aber 1.725kg (Leergewicht) wiegt ist es trotzdem nicht so stark wie bei dem BMW i3 mit seinen 170PS, aber durchaus ordentlich.


Die Mercedes electric drive B-Klasse im Alltag

Die eletrische B-Klasse ist sehr leise und fährt sehr ruhig. In diesem Fall hilft es, dass sie aus dem Verbrennerzweig kommt. Dadurch ist sie super gedämmt und durch das Gewicht liegt sie sehr schön auf der Straße. Ein richtiger Mercedes nunmal, okay, die Traktionskontrolle ist noch nicht so ausgreift, auch wenn das bei einem eMotor eigentlich nicht all zu schwer ist.
Wie das bei einem Elektroauto so ist, ist das Drehmoment mit der ersten Umdrehung da, leider hat sie das aber nicht um Griff und so drehen die Fronträder gerne durch, wenn man das Drehmoment nicht dosiert. Von wegen leiser Ampelstart, Ampel grün, aufs Gas stehen und die Räder drehen einfach durch. Das übrigens schon vor dem Kickdown und auch den Berg runter. Kann daran liegen, das man keinen schweren Verbrennungsmotor auf der Vorderachse hat. Also entweder hat man das im Gespür wie man leise davon flitzt und hat die eletrische B-Klasse in 3,9sec auf 50km/h und in 7,9sec auf 100km/h oder man quietscht davon.

Die eletrische B-Klasse hat auf Wunsch auch einen Soundgenerator, sollten die Räder mal nicht quitschen. Mit dem Soundgenerator hört man sie auch zwischen 0 und 30 km/h kommen und erschrickt nicht, wenn sie plötzlich da ist. Wenn sie schneller als 30km/h fährt, hört man sie ja sowieso rollen wie bei jedem Elektroauto.
Das radargesteuerte Rekuperieren liest sich echt gut, wenn ich auf ein vor mir fahrendes Auto zu rolle, beginnt die sie langsam das Tempo zu verringern und zu rekuperieren. In der Praxis macht sie das aber erst, wenn ich schon fast im Kofferraum des Vordermanns sitze. Das merkt die sie dann übrigens auch und ein Warnlämpchen geht an welches mir sagt, ich solle nicht so dicht auffahren. Leider kann man den Abstand, ab dem sie zu rekuperieren beginnen soll nicht einstellen.
Apropos Warnlämpchen, die eletrische B-Klasse hat in den Spiegeln Totwinkelsensoren, hatte ich noch nie in einem Auto, klasse Sache, gefällt mir, kann ich empfehlen.

Sonst hat sie alle Annehmlichkeiten die man sich so wünschen kann, USB-Anschluss, Bluetooth, Cupholder und was man noch so wünscht. Wiederum die Bedienung des Mediacenters ist kein bisschen intuitiv, das Display zwischen Fahrer und Beifahrer ist kein Touchdisplay und die vielen Knöpfe verraten nicht gerne, wozu welcher gedacht ist. Womit das Navi zwar funktionsfähig ist, aber in der Bedienung, sprichwörtlich, zum Davonlaufen ist. Man merkt auch hier, das man einen Verbrenner auf elektrisch umgesattelt hat, so zeigt das Navi mir wo die nächsten Tankstellen sind, von Ladesäulen weiß das Navi nichts.

Was mich wiederum sehr gefreut hatte, ist das die eletrische B-Klasse zum Mobilfunk-Modul hinzu auch ein WLan-Modul hat, nicht aber um als HotSpot zu dienen, sondern um auch in der Garage online zu sein. Einigen stellt sich jetzt die Frage, wozu brauch ich das?
Das ist klasse für die App die es zum Auto gibt, so sehe ich auf dem Sofa in meiner App, wie voll die eletrische B-Klasse ist, kann ihr sagen, das ich gleich los möchte und sie schon mal aus der Steckdose den Strom zum Aufheizen ziehen soll, sodass ich das nicht mehr während der Fahrt muss, spart Akku und spiegelt sich als mehr Reichweite im Winter. Eine super Funktion die ich in meinem Smart ED schon vermisst habe und sofort nachrüsten würde, wenn es die gäbe, egal was es kostet. Auch klasse sind die in der ersten und der zweiten Sitzreihe verbauten 12V Buchsen die bis zu 15A bringen. Also genug Strom für alles was man da so einstecken kann. Das sind schließlich 180Watt die man da ziehen kann ohne irgendwas zu überlasten.


Wie schnell lädt die Mercedes electric drive B-Klasse und wie weit kommt sie dann?

Eine berechtige Frage, die ich leider nicht mit einem Lächeln beantworten kann.
Die elektrische B-Klasse lädt mit höchstens 16A auf 3Phasen (400V). Das entspricht 11kW in der Stunde, damit ist der 28kWh in circa 2,5h wieder auf geladen. Das klingt nicht sehr schnell und das ist es auch nicht, es ist leider noch langsamer als man erst glaubt, da man mit den 28kWh nicht so weit kommt, wie mit jedem anderen Elektroauto. Die elektrische B-Klasse fährt real 130km weit mit einer Akkuladung. Kommt also nicht weiter als der Smart ED trotz dessen, dass der Akku in der elektrische B-Klasse um die Hälfte größer ist als der im Smart ED. Das liegt an dem unglaublich hohen Verbrauch der elektrische B-Klasse. Es erklärt sich mir beim besten Willen nicht, was sie mit dem vielen Strom macht:

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Reichweite.jpg (2.14 MiB) 539 mal betrachtet



Ich habe sie recht gediegen bei mindestens 12Grad gefahren und hatten trotz dessen einen Verbrauch von 22,7kWh/100km. Zum Vergleich, der BMW i3 hat einen Verbrauch von 15kWh darum kommt der i3 auch mit seinem deutlich kleineren 18,8kWh großen Akku 130km bis 150km weit.


Das Fazit

Die elektrische B-Klasse ist nicht nur nicht zu empfehlen, sondern auch für Mercedes rufschädigend und das weis Mercedes sehr wohl. Darum ist es nicht im Interesse von Mercedes, dass jetzt schon die Elektromobilität durch schlägt, dann würde nämlich der Fokus auf die elektrische B-Klasse fallen und es gäbe einen Aufschrei wie bei dem 'Elchtest' und der A-Klasse. Die übrigens ursprünglich elektrisch konzipiert wurde und man erst in letzter Instanz beschloss, Elektromobilität ist nicht so weit, bzw der Markt. Daher fiel die wohl auch so gerne um, da hatte der schwere Akku im Unterboden gefehlt.

Man hat in Kooperation mit Tesla eine elektrische Version der B-Klasse gebaut um zwar etwas zu haben, aber nicht um es zu verkaufen. Die elektrische B-Klasse musste schnell fertig werden. Also hat man unter anderem die Ladetechnik aus dem Tesla Model S ein gebaut, aber ohne Option auf einen Doppellader (22kW-Lader), wie es den im Model S gibt, auch auch ohne an den Superchargen zu laden. Dieses Angebot hatte Mercedes von Tesla erhalten, aber abgelehnt. Dann wäre die B-Klasse in 10Minuten wieder voll, ist aber noch nicht im Interesse von Mercedes, dazu hätte die B-Klasse ausgereifter sein müssen.
Der Motor in der B-Klasse ist auch aus dem Tesla Model S, im Model S gibt es diesen als Frontmotor in der Dualdrive-Ausführung. Gerade deswegen ist ja der unglaublich hohe Verbrauch mir unerklärlich. Das Model S wiegt eine halbe Tonne mehr hat das dreifache an PS und trotz dessen einen Verbrauch um die 20kWh/100km, bei der Fahrweise wie in meinem Reichweitentest sogar gegen die 18kWh/100km.
Auch Teile aus dem Smart ED wurden in die B-Klasse ein gepflanzt. Die Typ 2 Buchse mit ihren Lämpchen, die zeigen, ob die B-Klasse lädt oder der Stecker abgezogen werden kann, sind identisch mit der aus dem Smart ED und so manches an der B-Klasse klang gleich wie am Smart auch, der Kompressor für die Bremsanlage zum Beispiel.

Und weil die elektrische B-Klasse eben ein so zusammengewürfeltes Auto ist, aber die Komponenten nicht, wie man das von Mercedes sonst gewohnt ist, miteinander harmonisieren, ist sie so wie sie ist, rufschädigend für Mercedes, wäre der Fokus auf Elektroautos jetzt schon hoch.

Trotzdem glaube ich, dass die elektrische B-Klasse das Potential hat ein erstklassiges Elektroauto zu werden, vielleicht wird sie das ja mit einer zweiten Generation.
Sollte sowas kommen. Mit Tesla arbeitet Mercedes ja nicht mehr zusammen, die zwei haben sich zerstritten und reden nicht mehr miteinander.

Dieses Wochenende hat uns darin bestätigt, dass die Renault Zoe die bessere Wahl war, Beim Kauf der Renault Zoe hatten wir auch die B-Klasse im Auge und dann aber wegen des 11kW-Laders davon abgesehen. Gut so, wir wären bitter enttäuscht gewesen, vor allem, weil die B-Klasse deutlich teurer als die Renault Zoe ist.


Noch ein Erlebnis das ich mit Euch Teilen möchte, das ich bei Mercedes mit der elektrischen B-Klasse hatte

Ursprünglich hatte ich mit S&G Pforzheim aus gemacht, die B-Klasse sonntags abends zurück zu geben und den Schlüssel in den dafür vorgesehenen Kasten zu werfen. Nach diesem enttäuschenden Wochenende wollte ich aber noch die Person die mir die B-Klasse bei S&G organisiert hatte, sprechen und abtasten, wie sie darüber denkt.
Also kam ich Montags morgens zu S&G und erklärte der Dame an der Info, das ich gerne mit Herr ***** sprechen möchte und die elektrische B-Klasse wieder zurück geben wolle.
Nach so circa 15 Minuten kam dann jemand angeflitzt, der meinte Herr ***** komme gleich, er nimmt schonmal den Schlüssel entgegen. Dabei fragte er direkt noch, wie voll die B-Klasse gerade ist. Die B-Klasse wurde ja extra aus Stuttgart her gefahren so sagte ich ihm das so circa 90% drin sind, es also locker nach Stuttgart reicht. Er meinte dann, ja er steckt sie nochmal an, für den Fall er kommt in einen Stau auf dem Weg da hin, dass es sicher reicht. Wie der geneigte Elektrofahrer ja weiß, wenn das eAuto steht, verbraucht es auch keinen Strom, bzw lediglich das bisschen für das Radio. (Das Radio läuft aber mit dem Akku sprichwörtlich Jahre, bis der leer ist) Er erklärte mir trotz dessen Wortreich das schon welche mit dem Smart ED fast deswegen stehen geblieben wären und ging die elektrische B-Klasse anstecken.
Als dann endlich Herr ***** da war stellte er keineswegs in Abrede, das die B-Klasse keinen Blumentopf gewinnt, komisch, dass ein Verkäufer sein Auto nicht anpreist.

Barthwo
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Re: Wie wäre es denn mit… einer Mercedes electric drive B-Klasse (B250e)

Beitragvon Barthwo » Freitag 9. Dezember 2016, 19:44

Was sollen diese Sätze:
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Nun fährt man aber erst mal vom Hof mit seinem Stern

und stellt fest, das die eletrische B-Klasse nicht rekuperiert, das heißt beim Bremsen die Energie wieder zurück in den Akku holt. Okay, das ist ja logisch, der Akku ist voll, wo soll sie denn was speichern, wenn sie es zurück holt. Die Anzeige also mal im Auge behalten.
Nach so etwas 10 Kilometer gekuckt, wie voll der Akku mittlerweile ist. Super Sache, der hat ja noch gar nichts verloren. Nach weiteren 10 Kilometer kam mir das aber doch etwas komisch vor, dass er immer noch Rand voll ist und nicht rekuperiert.
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Das ist so formuliert völliger Unsinn. Wieso soll das Auto "zwangsbremsen" wenn man das Fahrpedal loslässt?
Das meint der Autor anscheinend mit "rekuperieren".

Es verhält sich eben möglichst ähnlich wie ein normaler Benziner, was einem Umsteiger sehr zupass kommt.
Und es verhält sich energetisch optimal, es "segelt" beim Loslassen des Fahrpedals. Genau so gewinnt man die meiste Reichweite. (Allerdings ist dieses Auto kein Reichweitenmeister, es saugt die Batterie geradezu leer.)

Aber natürlich rekuperiert das Auto WENN MAN AUF DAS BREMSPEDAL TRITT also genau, dann wann es Sinn macht.
Und es rekuperiert beim Bergabfahren mit dem Tempomaten usw. usw.

Wolfgang Barth

Andi
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Re: Wie wäre es denn mit… einer Mercedes electric drive B-Klasse (B250e)

Beitragvon Andi » Freitag 9. Dezember 2016, 22:48

So hat jeder seine Meinung zum Thema Rekouperieren.
Mir persönlich ist es lieber, die Rekouperation erfolgt über das Fahrpedal.
So kann ich sicher sein die Rekouperation zu nutzen, und nicht die Bremsbeläge.
Ein weiterer Vorteil für mich ist bei dieser Konstellation die Möglichkeit des Fahrens mit einem Pedal.
Das Bremspedal ist nur für Notfälle und den exakten Anhaltepunkt notwendig. Dafür muss die Rekouperation natürlich stark genug sein.

Barthwo
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Re: Wie wäre es denn mit… einer Mercedes electric drive B-Klasse (B250e)

Beitragvon Barthwo » Samstag 10. Dezember 2016, 22:26

Aber genau deshalb ist doch der Text oben irreführend bis falsch.

Es ist vom Nutzer und von der Situation abhängig ob man "mit dem Fahrpedal rekuperieren" will ODER NICHT.

Nachdem der E-Mercedes für mich aus Kostengründen, wegen seines Energiehungers und da er zu groß und zu schwer als Zweitwagen aber als Erstwagen (schlechte Reichweite, fehlende Schnelladung) nicht in Frage kam, fahre ich jetzt einen e-Golf. Der ist in dieser Hinsicht in Bezug auf Flexibilität der Rekuperation vorbildlich. Man kann über den Schalthebel einstellen, ob man mit dem Fahrpedal
- gar nicht : Stufe D0
- etwas : Stufen D1-D3 oder
- brutal wie beim BMW i3: Schalthebelstellung B
rekuperieren will beim Loslassen des Fahrpedals.

Im Prinzip ähnlich wie das mit den "Paddles" beim Mercedes, nur dass sie dort nicht serienmäßig sind sondern nur Teil eines Aufpreispakets.

Aber man kann doch nicht formulieren "der rekuperiert nicht", bloss weil er beim Losfahren auf "Segeln" steht.


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